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Auckland/Neuseeland – Westlake Boys High School, Oktober – Dezember 2016
 

Letztes Jahr ging ein Traum von mir in Erfüllung. Ich durfte zwei Monate lang am Schulleben der Westlake Boys High School in Auckland teilnehmen und dort in den Fächern Deutsch und Geographie hospitieren und eigene Schulstunden vorbereiten und durchführen.
Ich selbst bin Master Studentin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz für die Fächer Deutsch und Geographie sowie Englisch als Drittfach auf Lehramt (Sekundarstufe II). Das Praktikum stellte somit die perfekte Kombination meiner drei Studienfächer dar: Ich durfte Deutsch und Erdkunde unterrichten und konnte nebenbei mein Englisch verbessern.
Die Erfahrung an der Schule war einmalig. Ich wurde sofort sehr herzlich willkommen geheißen und in den Schulalltag integriert. Die Deutschlehrerinnen ließen mich die gesamte Zeit spüren, wie sehr sie die Unterstützung einer Muttersprachlerin im Unterricht schätzen. Da ich für mein Studium eine Stunde im Erdkunde-Unterricht ausarbeiten musste, durfte ich meine Wünsche für meinen Stundenplan einbringen und hospitierte somit auch in einer neunten Geographie-Klasse. Das war eine interessante Abwechslung zum Deutsch-Unterricht, in dem ich überwiegend mitwirkte. Ich hielt eigene Stunden in verschiedenen Jahrgangsstufen, bereitete Vokabelspiele zur Wiederholung vor oder half den Schülern bei ihren Aufgaben. Dieses Praktikum war für mich eine der wichtigsten Praxis-Erfahrungen, die ich bis jetzt machen durfte und hat mir großen Spaß bereitet. Ich konnte nicht nur hospitieren und mich selbst ausprobieren, sondern lernte auch ein vollkommen anderes Schulsystem kennen und fand nebenbei viele neue Freunde, nicht zuletzt meine tolle Gastfamilie!
Education Downunder stellte vor und während des Praktikums eine große Stütze für mich da. Zum einen wurde mir das Praktikum an der Westlake Boys High School vermittelt, zum anderen standen Herr und Frau Steinmetz mir auch sonst mit Rat und Tat zur Seite, egal, ob es sich um den Flug, die Versicherungen, die Gastfamilie oder andere Fragen rund um mein Auslandspraktikum handelte.
Mit Rückblick auf eine unvergessliche Zeit in einem wunderschönen Land kann ich jedem nahelegen, diese Erfahrung einmal selbst zu machen. Die Unterstützung durch Education Downunder kann ich dabei sehr empfehlen! Gerne darf mich jeder über ED kontaktieren, wenn er oder sie mir noch Fragen zu meinem Praktikum stellen möchte!

Theresa K.
Auckland/Neuseeland – Takapuna Normal Intermediate School, Oktober – Dezember 2016
 

Ich studiere Englisch auf Lehramt und deshalb war es mir wichtig ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, das ich auch für den Lehrerberuf nutzen kann. Über Freunde habe ich von Education downunder erfahren und nach interessanten Gesprächen mit Herrn und Frau Steinmetz wurde ich unkompliziert und schnell an die Takapuna Normal Intermediate School in Auckland/Neuseeland vermittelt und konnte ab Oktober 2016 drei spannende Monate dort verbringen.
Das Lehrerkollegium an der Schule ist hochmotiviert, humorvoll und sehr hilfsbereit. Am ersten Praktikumstag wurde ich allen vorgestellt, was wirklich nicht selbstverständlich ist und von den Schülern und Schülerinnen des Kapa Haka Clubs mit einem Kapa Haka Tanz, einem traditionellen Begrüßungsritual der Maori Kultur, willkommen geheißen. Ich empfand dies als eine sehr aufmerksame Geste und ich fühlte mich so von Beginn an sehr wohl an der Schule.
An der Takapuna Normal Intermediate School werden Schüler der Klassen 7 und 8 gemeinsam unterrichtet. Innerhalb kurzer Zeit bekam ich eigene Aufgaben per  Stundenplan zugeteilt und war in verschiedenen Klassen tätig. Ich wurde einer Lehrerin zugeordnet, mit der ich am häufigsten zusammen arbeitete und so wurde es mir auch ermöglicht, meinen eigenen Unterricht zu halten. Die Unterrichtsplanung erfolgte zusammen mit dieser Lehrerin, von ihr erhielt ich immer ein qualifiziertes Feedback, was ich als sehr hilfreich empfand. Meine Aufgabe bestand aber auch darin, mit verschiedenen Schülern/ Schülerinnen, die in ihren Leistungen schwächer waren als andere, während des Unterrichts zusammen zu arbeiten um sie so zusätzlich zu unterstützen.
Zusätzlich werden auch interessante Freizeitaktivitäten an dieser Schule angeboten, an denen die Schüler mit Begeisterung teilnehmen. Während meiner Zeit dort, bestand die Möglichkeit Ausflüge nach Waiheke Island, einer Insel die ca. 45 Minuten von Downtown Auckland entfernt liegt, zu unternehmen. Eine Klasse durfte ich begleiten, was sich für mich als sehr interessant und lehrreich erwiesen hat, denn an den beiden Ausflugstagen wurden Wanderungen entlang der Küste der Insel unternommen und übernachtet wurde in einem Marae, einem traditionellen Maori Haus. Dort wurden wir auch nach den Maori Regeln und Ritualen begrüßt.                                                                                                                    Die Takapuna Normal Intermediate School bietet auch ein Segelprogramm an, bei dem die Schüler/innen auf dem Lake Pupuke, der nahe der Schule liegt, das Segeln lernen können. Auch mir wurde die Gelegenheit gegeben, an diesem Programm teilzunehmen. Die Schüler können die Zeit dort auch nutzen um zu schwimmen, zu segeln oder Kanu zu fahren.  

Dieses Praktikum hat mir unglaublich Spaß gemacht. Ich habe viele nette und interessante Menschen kennengelernt, eine Menge positiver Erfahrungen gemacht, ganz nebenbei meine Englischkenntnisse verbessert und interessante Impulse für spannenden Unterricht erhalten.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmal sehr herzlich bei der Familie Steinmetz bedanken, die mir dieses Praktikum ermöglichte und mich mit hilfreichen Informationen ausgestattet hat. Das Praktikum an der Takapuna Normal Intermediate School wird mir auf jeden Fall als etwas ganz Besonderes in Erinnerung bleiben.

Anna K.

Meine Zeit an der Takapuna Normal Intermediate School in Auckland - 2015
 

Hallo! Mein Name ist Britta und ich bin 21 Jahre alt. Nach dem Abitur begann ich auf Lehramt zu studieren – unter anderem das Fach Englisch. Schon bald stellte sich die Frage nach einem Auslandssemester, und ein Schulpraktikum war nicht nur aufgrund meines Berufsziels sinnvoll, sondern außerdem etwas, das mich sehr reizte.
Nach meiner Bewerbung bei Education Downunder wurde ich unkompliziert, aber sehr persönlich und kompetent an eine Schule in Auckland vermittelt – die Takapuna Normal Intermediate School. Von Flügen über nötige Versicherungen und passende Unterkünfte – Education Downunder bot Beratung in allen Lebenslagen.
Und ein paar Monate später ging das Abenteuer los! Auf in’s Flugzeug, ans andere Ende der Welt.
Nach über einer Woche Vorlauf in Auckland, die zwar nicht zwingend notwendig aber wirklich schön war, hatte ich den Jetlag überwunden und war in die wohl beste Wohngemeinschaft der südlichen Hemisphäre eingezogen.

Am Montag ging dann das Praktikum los-erster Schultag. Leicht nervös stellte ich mich vor und wurde prompt herzlich und sehr humorvoll empfangen. Im Gegensatz zu vielen Praktikanten in Deutschland hatte ich wirklich das Gefühl, dass sich alle freuten, mich in ihrem Kreise zu haben. Die Lehrer an der T.N.I.S. arbeiten in Teams, und so wurde ich schon am ersten Tag mit in das Team „Manuka“ aufgenommen. Nach ca. einer Woche Eingewöhnungsphase, in der ich den Schulalltag der vier Klassen und ihrer vier Lehrer in meinem Team erst einmal hauptsächlich observiert hatte, war ich dem Verständnis des wirklich komplett anderen Systems ein großes Stück näher gekommen – sowohl Lehrer als auch die Schüler im Alter von 11-13 Jahren gaben breitwillig Auskünfte.
Und dann ging es auch schon ab in das nun gar nicht mehr so kalte Wasser. Ich begann mit kleinen Gruppen zu arbeiten, übernahm mehr und mehr Unterrichtsstunden und mir wurde Verantwortung im Schulalltag übertragen. Der Höhepunkt waren wohl meine zwei Wochen „full control“, in denen ich den Unterricht von Room15 vollständig übernahm. Von der Planung über die Beschaffung der Arbeitsmaterialien bis hin zur Durchführung der Einheiten war ich voll verantwortlich, jedoch nie allein gelassen. Das gesamte Team bombardierte mich mit tollen Ideen und Materialien, und ich glaube in diesen zwei Wochen habe ich mehr über das Lehrer-Dasein gelernt als im Vorausgegangenen Bachelor-Studium.

Und auch über das Unterrichten hinaus war das Praktikum eine klassische „win/win-Situation“. Die Schule war super super „busy“. Jede Woche Ausflüge, Fremdsprachenunterricht, Aktionen, Aktionen, Aktionen. Und nachdem ich meine Hilfe erst einmal angeboten hatte durfte ich überall mit hin, denn an Aufsichtspersonen mangelte es sobald wir die Schule verließen natürlich oft. So durfte ich mit meiner Klasse in einem traditionellen Maori-Dorf schlafen, einen eintägigen Segelkurs mitmachen, Kanu fahren, Museen besuchen, Skateboards bauen, Kochkurse besuchen, ins Theater gehen und vieles, vieles mehr erleben. Und doch wurde nichts von alledem von mir erwartet. Da nicht nur mein Team sondern das ganze Kollegium meine Situation kannte (Studentin, jung, am anderen Ende der Welt, ohne viel Geld aber unternehmungslustig) wurde ich nicht nur zu Schulausflügen eingeladen sondern auch zu diversen Freizeitaktivitäten. Alle machten Vorschläge, schrieben ToDo – Listen von tollen Ausflugszielen innerhalb Neuseelands, brachten Coupons, Campingausrüstung und Adressen von Freunden und Verwandten im ganzen Land mit – „die haben immer ein Bett frei!“. So wurde meine großartige schulische Erfahrung auch zu einem Abenteuer, in dessen Rahmen ich an den (hin und wieder auch mal langen) Wochenenden mit Freunden das gesamte Land entdeckte und mein Leben wohl nicht wieder vergessen werde.
Die drei Monate flogen vorbei, und ich hätte am liebsten um ein ganzes Jahr verlängert. Zum Abschied wurde ich am letzten Tag in der großen Schulversammlung auf die Bühne gebeten und mit Geschenken und Gesängen verabschiedet. Sowohl Lehrer als auch Schüler gaben mir so viel mit auf den Weg, dass ich das Gefühl habe unglaublich viel reicher zu sein als vorher – auch wenn sich das auf meinem Taschengeldkonto nicht unbedingt wiederspiegelt. Und dennoch war jeder Cent richtig investiert und ich weine keiner Mark nach. Die Erinnerungen die ich schaffen konnte werden mich für immer begleiten.

Praktikum als assistent teacher in Neuseeland, Auckland, an der Westlake Girls High School
vom 2.2.2015 - 4.2.2015 (Term 1)
 

Die Entscheidung als Praktikantin an eine Schule ins Ausland zu gehen habe ich sehr früh gefällt und konnte mich daher intensiv auf die Suche nach einem Praktikumsplatz und einer passenden Organisation machen. Durch Internetrecherche bin ich auf education downunder gestoßen und könnte nicht glücklicher darüber sein. Von Beginn an wurde ich sehr gut unterstützt und mit viel Infomaterial versorgt. Auch während des Auslandsaufenthaltes hatten wir weiterhin Kontakt und education downunder hat sich immer für mich und mein Wohlergehen interessiert. Es tat gut zu wissen, sie jeder Zeit erreichen zu können und Hilfe zu bekommen. Die Vermittlung an die Schule verlief problemlos und wurde vertraglich festgehalten.

Da man als Lehramtspraktikant keine Unterkunft vermittelt bekommt, habe ich mir auf eigene
Faust eine Gastfamilie gesucht. Das hat super funktioniert - kann ich nur empfehlen! Ich habe versucht weder mit zu hohen noch mit zu niedrigen Erwartungen ab- bzw. anzureisen. Doch da ich Englisch (auf Lehramt) studiere, erhoffte ich mir natürlich eine Verbesserung meiner Englischkenntnisse und der Aussprache. Außerdem studiere ich Kunst und Medien und war gespannt wie ausländische Schulen Kunst unterrichten. Ein klares Ziel war es weiterhin im künstlerischen Bereich so viel wie möglich selbstständig zu unterrichten. Mein Drittfach Sport wollte ich etwas außen vor lassen, erhoffte mir aber ein großes Angebot an Sportkursen, in die ich hineinschnuppern könnte.

Schulkleidung, W-LAN in der ganzen Schule, 2300 Schülerinnen, Laptops erwünscht, verschiedenste Kursauswahl und die Aufteilung der Schülerinnen (und Lehrer/innen) in Häuser wie bei „Harry Potter“ waren viel Neues auf ein Mal. Ganz zu schweigen von dem fremden Land. Es war super! Vom Kollegium wurde ich herzlichst empfangen und mir wurde sofort angeboten zu Hospitieren. Somit war mein Stundenplan auch direkt gefüllt. Das Kursangebot ist unüberschaubar. Mir war es wichtig im Kunstbereich aktiv zu sein, was von dem tollen Art Department äußerst gut aufgenommen wurde. Hospitationen und eigener Unterricht waren kein Problem. Ich hatte zusätzlich die Möglichkeit in diverse andere Kurse Einblick zu erhalten. Letztendlich habe ich nach ein paar Wochen meinen Stundenplan noch etwas geändert um so viele verschiedene Kurse, Klassenstufen und Lehrer/innen wie möglich kennen zu lernen. Unterrichten durfte ich in Englisch, Deutsch, Kunstgeschichte und in praktischer Kunst. In anderen Bereichen wie ESOL (Englisch für nicht-Muttersprachler), Naturwissenschaften und Sport (Gesundheit, Outdoor Education, PE) habe ich hospitieren können. Toll war auch, dass ich die Möglichkeit hatte an verschiedenen Ausflügen
teilzunehmen: Zum Windsurfen mit PE, zum Kajakfahren mit Outdoor Education und mit einem Geschichtskurs nach Kawau Island.

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Lehrer/innen und Schülerinnen an der Westlake Girls High School zusammen zu arbeiten und in das neuseeländische Schulsystem einzutauchen. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe würde ich nicht missen wollen und kann jedem einen Auslandsaufenthalt empfehlen. Mir hat das Projekt ähnliche Unterrichten in den Kunstkursen super gut gefallen und mir viele Ideen und Anregungen für die Zukunft gegeben. Meine Erwartungen und Hoffnungen wurden mehr als erfüllt, daher rate ich allen Unschlüssigen mutig zu sein, das nötige Kleingeld zu sparen und lebenslange, wertvolle Erinnerungen zu sammeln.

Vielen Dank an alle, die daran beteiligt waren!
Luca

Bericht zum Praktikum an der Westlake Girls High School Auckland vom 28.01.-17.04.2014
 

Planung

Mit der Planung des Praktikums an der Westlake Girls Highschool in Auckland/Neuseeland begann ich ca. ein Jahr im Voraus. Diese lange Vorbereitungszeit wäre von Seiten education downunders nicht notwendig gewesen, denn sie waren bzgl. meiner Wünsche sehr flexibel. Mir gab es allerdings etwas mehr Planungssicherheit.
Im Internet wurde ich auf die Organisation education downunder aufmerksam. Sie wird vom ehemaligen Direktor der German International School Sydney geleitet und vermittelt neben Schülerinnen und Schülern auch Lehramtspraktikantinnen/-praktikanten an Neuseeländische Schulen. Der Kontakt und die Vermittlung waren professionell, unkompliziert und jederzeit unterstützend, so dass ich education downunder nur weiterempfehlen kann. Neben der Vermittlung des Praktikumsplatzes wurde ich nach der Zusage der Schule von education downunder mit weiterem Infomaterial für den einfachen Einstieg ins Leben in Neuseeland versorgt (Visum, Versicherung, etc.).

Ziele

Mit dem Praktikum verfolgte ich das Ziel Lehrerfahrung im englischsprachigen Raum und im internationalen Schulwesen zu sammeln, da es mein “Fernziel” ist, nach dem Referendariat einmal im Ausland an einer internationalen Schule oder im deutschen Auslandsschulwesen zu arbeiten. Zu diesem Zweck war es mir zum einen wichtig, meine Fächer Sozialwissenschaften und Sport auf Englisch zu unterrichten, sowie mein drittes Fach Deutsch während des Praktikums als Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten. Kompetenzen und Erfahrung im Bereich Deutsch als Fremdsprache können insbesondere bei einer eventuellen späteren Tätigkeit im deutschen Auslandsschulwesen von Bedeutung sein.

Verlauf

Die Westlake Girls Highschool Auckland ist eine der gröβten Schulen in Neuseeland.
Die für eine männliche Lehrkraft zunächst einmal ungewöhnlichere Wahl einer reinen Mädchenschule erfolgte, weil ich mir dort bessere Chancen ausrechnete, dass der Kurs Deutsch als Fremdsprache in meinem Term auch tatsächlich zustande kommt.
An der Schule wurde ich mit offenen Armen empfangen, das gesamte Kollegium, welches aus ca. 100 Lehrerinnen/Lehrern bestand, war äuβerst hilfsbereit und konnte definitiv zeigen, dass die freundliche Art der Neuseeländer mehr als nur ein Klischee ist. Auf meine Wünsche bzgl. der Klassen wurde sehr stark eingegangen und die zuständige Betreuerin kümmerte sich um die Zusammenstellung des Stundenplans. So konnte ich in drei Klassen social studies, zwei Klassen physical education bzw. outdoor education sowie einer Klasse german (as a foreign language) teilnehmen und kam auf 22 Unterrichtsstunden. Nach einer ca. zweiwöchigen Hospitationsphase habe ich Unterrichtssequenzen geleitet, teilweise im team teaching unterrichtet oder auch ganze Unterrichtseinheiten übernommen. Bei der Ausarbeitung der Stunden wurde ich bei Bedarf stets von den Lehrer/innen unterstützt. Sehr interessant waren auch die Schultrips an denen ich teilnehmen durfte. So konnte ich an Tagesausflügen in den Auckland Zoo und nach Kawau Island teilnehmen sowie die Schülerinnen auf einen mehrtägigen Kajaktrip und einen Ausflug in die Waitomo Caves begleiten.

Ergebnisse/Erfahrungen des Praktikums

Die Erfahrung, die eigenen Fächer auf Englisch zu unterrichten, war auf jeden Fall sehr hilfreich und ich konnte dadurch meine Sprachkenntnisse extrem verbessern. Am Anfang war ich schon teilweise angespannt, als ich ein mir komplett ungewohntes Thema in einer anderen als der eigenen Sprache vermittelten sollte, aber relativ schnell gewöhnt man sich daran. Vom eigentlichen Unterrichten abgesehen, war auch der Einblick in das neuseeländische Schulsystem sehr interessant. Hier wird der Fokus sehr stark auf extracurriculare Angebote wie Sport, Science-AG’s, Drama, Debating etc. gelegt und die Teilnahme an diesen AG’s genieβt einen viel höheren Stellenwert als in Deutschland. Insgesamt wird an den neuseeländischen Schulen ein höherer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung gelegt als dies an den deutschen Schulen der Fall ist. Ich kann nur jedem/jeder empfehlen einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren, ganz gleich ob man später einmal im Ausland arbeiten möchte oder nicht. Die Erfahrung einmal über den Tellerrand des deutschen Bildungssystems zu wagen, lohnt sich auf jeden Fall.

Philipp S.
27.Mai 2014

 
Auckland/Neuseeland – Westlake Girls High School, Juli – Dezember 2012
 

Der Frühling steht vor der Tür... Zeit Auckland und die Umgebung zu erkunden...

Liebe Eltern,

die letzten zwei Wochen vor den Ferien waren sehr erlebnisreich für die internationalen Studenten der Westlake Girls High School. Während die meisten Schüler der Westlake Girls High School schwitzend vor ihren Prüfungen saßen, durften die internationalen Schüler ein spannendes Programm rund um Auckland genießen. Schon Wochen zuvor konnten es die Schüler kaum erwarten, mehr über unser Programm während dieser Zeit zu erfahren. Fast alle Vorschläge und Wünsche der Schüler wurden berücksichtigt, sodass bei Verkündigung der anstehenden Ausflüge die Vorfreude deutlich zu sehen und hören war. Die Programmpunkte reichten von sportlichen Aktivitäten, Kulturprogramm, Koch- und Backunterricht bis hin zur Erkundung der rauen Westküste Neuseelands.
In der ersten Woche starteten wir mit Golf spielen, einem Tag im Auckland Zoo und Tanzunterricht. Die zweite Woche war geprägt von einigen Highlights: Auf einer Schaffarm durften die Mädchen eigenhändig Schafe scherren und erfuhren alles wichtige rund im die Schafzucht. Beim Füttern der Lämmer mit Flasche entwickelten wir alle Muttergefühle und wollten die kuscheligen Gefährten gar nicht mehr loslassen.
Eine weiteres Highlight war, dass wir beim Reiten entlang eines Strandes wilde Delfine im Meer schwimmen sahen. Die Natur und Tierwelt hier in Neuseeland ist unbeschreiblich schön und vielfältig. Hierzu ein Zitat der Mädchen: "It was an awesome and unique experience!”
Zum Abschluss sind wir am letzten Tag alle zusammen zu den „Hot Pools“ gefahren, hier konnten die Mädchen in heißen Thermalquellen entspannen und jeglichen Muskelkater auskurieren.
Lassen wir die Mädchen weiterhin ihren Weg gehen und viele neue Erfahrungen machen , die sie für ihren weiteren Lebensweg im positiven Sinne prägen werden. Ich als angehende Lehrerin in Deutschland befinde mich derzeit in Neuseeland an der Westlake Girls Highschool als Assistant Teacher und werde ihre Kinder ein Stück auf ihrem Weg begleiten.

Herzliche Grüsse aus Auckland
Myriam Winkler
(Assistant Teacher, Westlake Girls High School)

 
Plymouth/Südengland – Plymouth College, April – Juli 2013
 

Liebe Frau Steinmetz,

wie ich bereits in einer ersten E-Mail geschrieben habe, bin ich sehr glücklich mit der Auswahl der Schule. Die Lehrer sind alle sehr nett und hilfsbereit. Ich bin in der Schule im Chemie Department untergekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich gerne Erfahrungen sammeln wollte, wie es ist Chemie auf Englisch zu unterrichten. Da die meisten Vokabeln den Deutschen sehr ähnlich sind, war dies auch zu keinem Zeitpunkt ein Problem, sodass die Lehrer mir auch sehr schnell eigenverantwortlichen Unterricht übertragen haben. Generell wurde mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht, was wiederrum dazu geführt hat, dass ich mich wirklich sehr willkommen gefühlt habe. Aus Neugier habe ich auch regelmäßig den Deutschunterricht an dieser Schule besucht und konnte auch dort des Öfteren behilflich sein.
Des Weiteren hat mich der Sportgeist dieser Schule sehr schnell angesteckt und ich habe mit großer Freude die Squash Felder und die Fitnessräume für mich entdeckt. Lediglich das Schwimmbad habe ich noch nicht ausprobiert, aber das steht noch auf meiner to-do- Liste. Schließlich zeichnet sich diese Schule ja insbesondere durch die Erfolge im Schwimmen aus.
Die einzig Negative ist, dass die letzten drei Wochen des Schuljahres kaum mehr Unterricht stattfindet, wobei das in Deutschland ja sehr ähnlich ist. Letzte Woche wurden eine Woche lang nur Klausuren geschrieben, sodass ich relativ wenig zu tun hatte. Selbstverständlich habe ich beim Korrigieren der Klausuren geholfen, allerdings war dies meistens innerhalb von zwei Stunden erledigt. In den nächsten zwei Wochen findet ebenfalls kaum Unterricht statt, da die Schüler und auch ich zum Größten Teil an Aktivitäten teilnehmen. Obwohl ich nun in den letzten drei Wochen keine Unterrichtserfahrungen mehr machen kann, bekomme ich dennoch gute Einblicke in das englische Schulsystem bzw. in das englische Schulleben. Nur falls jemand wirklich 12 Wochen lang Unterrichtspraxis bekommen möchte, ist das Summer Term vermutlich nicht das Geeignetste.
Plymouth an sich gefällt mir übrigens auch sehr gut. Die Gebäude der Stadt sind zwar zum Größten Teil nicht wirklich architektonisch beeindruckend, dafür gefällt mir aber die Lage von Plymouth umso besser. Ich habe schon mehrere Ausflüge nach Cornwall unternommen und bin jedes Mal wieder von der Schönheit der Natur beeindruckt.
Also erneut vielen Dank für die gute Auswahl der Schule. Ich habe mich hier wirklich sehr wohl gefühlt und würde jedem diese Schule weiterempfehlen. Meine Erwartungen an das Praktikum wurden definitiv übertroffen und ich bin mir sicher, dass ich noch lange an die schöne Zeit in England zurückdenken werde. (Das Mittagessen ist übrigens erstaunlich gut und umfangreich für eine Schulkantine. Ich freue mich jedes Mal auf die Mittagspause.)

Ganz liebe Grüße aus England

Leonie P.

 
Auckland/Neuseeland – Takapuna Normal Intermediate School, Juli – September 2013
 

Mein Auslandsabenteuer Neuseeland

Hinter mir liegen drei spannende und unvergessliche Monate am anderen Ende der Welt.
Am 09.07.2013 landete mein Flieger in Auckland, Neuseeland. Auf ging es in mein neues zu Hause mit dem Namen Murrays Bay im Norden von Auckland. Meine homestay family, ein Lehrerpaar (mit Hund), empfing mich sehr herzlich. Insgesamt hatte ich richtig Glück mit meiner Gastfamilie. Meine Gasteltern Anna-Marie und Scott umsorgten mich gut und zeigten mir in den ersten Wochen vieles von Neuseeland. Ich verliebte mich sofort in das Land. „Natur pur“ kann ich nur sagen. Flüsse, Seen, Häfen mit zahlreichen Segelbooten, soweit das Auge reicht, überall ist Wasser. Daneben endlos weite Wiesen und Wälder. Die Wiesen mit unendlich vielen Schafen, ca. 40 Millionen Schafe in ganz Neuseeland bei nur 4. Millionen Einwohnern, sehen aus wie gemalt. Die Strände sind einfach ein Traum, einer schöner als der andere. Von der Metropole Auckland selbst ist man im ersten Moment völlig erschlagen. Ich habe es in meinen drei Monaten gar nicht geschafft, mir alles anzuschauen. Die Stadt ist einfach gigantisch und absolut sehenswert! Insgesamt sind die Menschen in Neuseeland sehr nett, offen und hilfsbereit. Fast in jedem Geschäft wurde ich voller Interesse gefragt, wo ich denn herkomme und was mich nach Neuseeland verschlägt. Das erleichterte mir doch sehr das „Ankommen“ in diesem völlig fremden Land. Doch machte ich mich nicht nur zum Vergnügen auf den langen Weg nach Neuseeland.
Am 29.07.2013 startete mein 9-wöchiges Praktikum an der „Normal Intermediate School“ in Takapuna, nicht weit von meiner Unterkunft entfernt. Auch hatte ich das Glück, dass meine Gasteltern beide Lehrer an der Schule sind. Sie unterstützten mich während des gesamten Praktikums. Die Schule ließ mir alle Freiheiten, was den Ablauf der neun Wochen betraf. So konnte ich mir alles in Ruhe anschauen und die Zeit an der Schule nach meinen Vorstellungen gestalten. Die meiste Zeit meines Praktikums verbrachte ich in der 7. Klasse meines Gastvaters Scott. In dieser und einer weiteren 8. Klasse gab ich Deutsch-Unterricht. Auch wenn ich es mir anfänglich aufgrund meiner schlechten Englischkenntnisse nicht zugetraut habe, machte das Unterrichten in Englisch von Stunde zu Stunde mehr Spaß. Es war ein Erfolg auf zwei Seiten. Ich konnte meine Englischkenntnisse ausbauen und die Schüler erhielten einen Einblick in die deutsche Sprache und Kultur. Mit Scott´s Klasse studierte ich das Lied „99 Luftballons“ von Nena ein. Jede Schulwoche stand unter einem anderen Motto. In der vierten Woche war das Thema „internationale Sprachen“. Passender hätte das Motto für mich nicht sein können. Mein Beitrag zu dieser Woche bestand somit darin, das deutsche Lied (2 Strophen auf Deutsch und 2 Strophen auf Englisch) mit der 7. Klasse in der Schulaula zu präsentieren. Dies war eines meiner Highlights des gesamten Praktikums.
Meine Fächer Biologie und Chemie wurden an der Schule leider nicht unterrichtet. Es gab lediglich das Fach „Science“, das die Schüler einmal wöchentlich besuchten. An dieser Stelle möchte ich kurz etwas über die Schule sagen. Die „Normal Intermediate School“ ist eine sogenannte Mittelschule und folgt auf die Grundschule. In Neuseeland kommen die Kinder schon mit 5 Jahren in die Schule. Die Grundschule erstreckt sich bis zur 6. Klasse. Darauf folgt die Intermediate School, die die Jahrgänge 7 und 8 umfasst. Auf die Intermediate School folgt die High-School mit den Jahrgängen 9 bis 13. Insgesamt verläuft der Unterricht ganz anders als in Deutschland. Das liegt natürlich auch daran, dass es eine solche Mittelschule in Deutschland gar nicht gibt. Dennoch möchte ich kurz die Unterschiede aufführen:
Die Intermediate School beginnt um 8.30 Uhr und endet jeden Tag um 15 Uhr. Jede Klasse hat ihren eigenen Klassenlehrer. Der Klassenlehrer unterrichtet die Schüler vier Tage die Woche, jeweils den kompletten Schultag. Das heißt, der Klassenlehrer unterrichtet alle Fächer in der Klasse, darunter Mathe, eine Sprache, Sport, Lesen usw. An einem Tag in der Woche besuchen die Schüler die sogenannten Tech-Fächer, darunter Kunst, Musik, Bio-Technologie, Naturwissenschaften, Werken und Kochen/Backen. In jeder Klasse gibt es Computer. Insgesamt arbeiten die Schüler sehr viel mit digitalen Geräten (Handys, iPads). Die Klassenzimmer sind mit zahlreichen Plakaten kunterbunt gestaltet. Für den Lehrer gibt es kein richtiges Lehrerpult, lediglich eine kleine Sitzecke. Alle Schüler tragen Schuluniform. An drei Tagen in der Woche findet ein sogenanntes „Assembly“ vor Beginn des Unterrichts statt. Die gesamte Schüler- und Lehrerschaft versammeln sich in der Aula. Jeden Montag zum Beispiel findet das sogenannte „Formal-Assembly“ statt. Dort wird unter anderem die Nationalhymne gesungen.
Zurück zum Science-Unterricht. Auch wenn ich keine Unterrichtserfahrung in meinen eigenen Fächern sammeln konnte, besuchte ich regelmäßig den Science-Unterricht. Ich half den Schülern unter anderem bei Experimenten. Auch bekam ich die Gelegenheit einen Tagesausflug des Science-Unterrichts zu begleiten. „Trees for survival“ war das Thema. Kurz zusammengefasst wurden mit den Schülern auf einer Farm Bäume gepflanzt, um die Natur zu erhalten. Des Weiteren durfte ich an einem Schultag mit einer Lehrerin zu einem Tanz- Wettbewerb an einer anderen Schule fahren. Beide Ausflüge waren ein tolles Erlebnis. Gekrönt wurde mein Praktikum mit einer von der 7. Klasse selbst organisierten Abschiedsfeier an meinem letzten Schultag. Die Schüler überraschten mich mit einem geschmückten Klassenzimmer voller Luftballons, Sprüchen und Wünschen an der Tafel, selbstgebackenem Kuchen und einer gebastelten Karte.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr viel Spaß gemacht. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln, sowie meine eigene Unterrichtspraxis ausbauen. Daneben haben sich meine Englischkenntnisse enorm verbessert, worüber ich sehr froh bin.

Die Zeit in Neuseeland war eine Erfahrung fürs Leben!

Meike N.

 
 
 
 
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