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Erfahrungsbericht Sydney Australien, Januar - Juni 2014
 
Ich hatte das Glück, für 6 Monate nach Australien zu dürfen, eine neue Schule zu besuchen und in einer neuen Familie zu leben. Am 21.12.2013 ging es los. Nachdem ich 2 Wochen mit meiner Familie im wunderschönen Australien Urlaub gemacht hatte, lernte ich endlich meine Gastfamilie in Sydney kennen. Jedoch war es am Anfang recht schwer sich einzuleben und wohl zu fühlen, da die Familie mir das Gefühl eines gewissen Desinteresse ihrerseits vermittelte. Daher waren die ersten zwei Wochen, die ich alleine in Australien verbrachte, recht schwierig. Als die Schule anfing, fühlte ich mich zunehmend besser. Ich lernte neue Leute kennen und auch das Verhältnis zu meiner Gastfamilie wurde von Woche zu Woche besser. Obwohl der Unterricht, im Vergleich zu der Schule in Deutschland, nicht sehr anspruchsvoll war und der Unterricht sich dadurch oftmals sehr langweilig gestaltete, ging ich gerne in die Schule, da ich neue Kontakte knüpfen konnte und der Unterricht mit meinen Mitschülerinnen mir sehr viel Spaß bereitete.

Ich hatte eine Gastschwester in meinem Alter, Caitlin. Mit ihr verstand ich mich sehr gut und wir unternahmen am Wochenende recht viel zusammen. Des Weiteren lernte ich eine schweizerische Familie kennen, mit der ich mich sehr gut verstand und insbesondere mit der Tochter unternahm ich viel und wir gingen zusammen oftmals surfen.

Aufgrund des guten Wetters, der vielen wunderschönen Strände und der großen Stadt, gab es viele Freizeitmöglichkeiten. Besonders oft war ich am Strand in Manly und ging schwimmen oder surfen.

Auch wenn ich zwischendurch großes Heimweh hatte und ich meine Familie zu Hause sehr vermisste, war ich sehr froh in Australien zu sein und diese Erfahrung machen zu können. Meine Mitschülerinnen und meine Gastfamilie sind mir sehr ans Herz gewachsen und die neuen Möglichkeiten, die mir in Australien ermöglicht wurden, wie zum Beispiel das Surfen lernen und die Erfahrungen, welche ich dort gemacht habe, werde ich nie vergessen.

Luisa

 
Jahresrückblick von Dorothee vom 24.1.2014
 

Angefangen hat das Jahr 2013 für mich mit meinem Flug nach Neuseeland. Nervös kam ich aus dem Flieger und, wie ich festgestellt habe, als ich meinen Bruder Anfang Januar 2014 von dort abgeholt habe, war der Flughafen nicht größer als das Erdgeschoss eines Einfamilienhaus, doch für mich waren allein die Glastüren riesig. Hinter diesen Glastüren lag eine völlig neue Welt, ein komplett anderes Leben. Die ersten Kulturschocks waren kleine Sachen, oder zumindest sind das die, an die ich mich erinnere: Das so genannte Brot, von dem wir hier leben, ist labbriges Toastbrot, die Häuser sehen aus wie Schuppen aus Deutschland, und verwundernd, am Anfang sogar beängstigend, war die Tatsache, dass jeder Kassierer und jede Bäckerin dich gefragt hat, wie es dir geht. Meinen letzten kleinen Schock hatte ich, als ich mit meiner Gastfamilie an Silvester in eine Bar gehen wollte. Natürlich war für mich nur Cola ohne alles geplant, doch selbst das stellte sich als schwierig heraus. In Deutschland, soweit ich weiß, kann man in Begleitung eines Erziehungsberechtigten in jede Bar hinein, in einige darf man mit sechzehn sogar allein. Hier stand ich nun in Begleitung von meiner Gastfamilie, also vier Erwachsenen, vor einer Bar und der Türsteher fragte nach meiner ID. Wir erklärten, dass ich 16 sei und nichts trinken wollte, aber er sagte, ich dürfe nicht hinein, nicht einmal draußen. Er hat sogar vorgeschlagen, dass ich (wie ein Hund) außerhalb des Bargeländes stehen könnte. Allerdings hat er uns netterweise noch zu einer Bar verwiesen, die mich dann tatsächlich hineingelassen hat. Für mich war das ein Kulturschock, dass ich an Silvester, also einem Tag des Zelebrierens, nicht mit meiner Familie in einer Bar eine Cola trinken konnte.
Meine Mitschüler sind nett und nahmen mich freundlich auf. Zu den Zeiten, wo ich beinahe von der Schule geschmissen wurde, bekam ich auch viel Anteilnahme und Unterstützung. Ich war auch schon auf einigen Parties, wenn auch nicht vielen, aber alle sind freundlich mir gegenüber. Die Lehrer sind nett, allerdings habe ich das Problem, dass niemand meine Fehler im Englischen kontrolliert, selbst die Internals wurden ohne Rechtschreib- und Grammatikkorrekturen oder Hinweisen auf Fehler zurückgegeben. Die Papiere des Externals habe ich mittlerweile auch zurückbekommen, dort ist auch nichts markiert, und das mündliche Feedback fehlt auch. Diese fehlende Rückmeldung macht es mir schwer, meine Fehler zu erkennen, und daher ist es mir unmöglich, aus ihnen zu lernen.

Meine Gastfamilie ist super, die sind nett und mit meiner Gastmutter habe ich auch oft nette Diskussionen. Natürlich gerät man gelegentlich auch aneinander, aber ich bin trotzdem froh, dieses Haus nun mein Zuhause nennen zu dürfen. Die Tiere sind auch super und ich liebe es mit ihnen zu kuscheln. Traurig war es leider nur, als Dotti, einer der drei Hunde, Ende Dezember gestorben ist.
Erdbeben hatte ich schon ein paar kleine, auch wenn ich mir manchmal nicht sicher bin, ob es ein Erdbeben oder ein großer LKW ist. Die paar größeren in der Nacht, für die Kiwis vermutlich nicht mal am Frühstückstisch erwähnenswert, haben mir manchmal ein bisschen Angst gemacht, viele verschlafe ich allerdings auch einfach.

Das Land ist wunderschön, auf meiner Tour im Winter mit meinen Eltern im Caravan habe ich schöne Ausblicke bewundern können und Robben zu Dutzenden am Strand liegen sehen. Die Reise mit meinem Bruder war etwas anderer Art. Geplant war, durch Neuseeland mit den Rucksäcken zu wandern, allerdings (das Wort benutze ich definitiv zu oft) habe ich schon am ersten Tag jede Menge Blasen an den Füßen gehabt, weshalb wir uns am dritten Tag auf einem kleinen Holiday Park grad außerhalb Rangioras niedergelassen haben. Auf unseren ersten drei Wanderungen/Spaziergängen haben wir zwei schöne Tracks entdeckt, aber das wahre Erlebnis hatte ich in Rangiora. Der Park wo wir waren, war auf der anderen Seite des Flusses von Rangiora, was ja eigentlich kein Problem wäre. Der Weg in die Stadt würde ungefähr eine Stunde dauern, aber dazwischen befindet sich eine Brücke. Schon am ersten Tag unserer 7 Tage in Rangiora stellten wir fest, dass es keinen einzigen Laden für Brot oder irgendetwas Essbares auf unserer Seite der Brücke gab. Allerdings wussten wir vom Abend zuvor, den wir über die Brücke hatten gehen müssen, dass die Brücke keinen Fußweg hatte, wer hinüber laufen wollte, musste auf der Fahrbahn laufen. Das wollten wir nicht, war schließlich sehr gefährlich, daher spielten wir Anhalter für diese kurzen Etappen. Viele Leute hielten, nur einmal mussten wir länger als 30 Minuten warten. Die Leute hatten alle Mitleid mit uns, da sie wussten, dass es keinen Bus über die Brücke gab.

Mein Englisch ist leider nicht viel besser geworden in diesem Jahr. Ich verstehe zwar alles, allerdings (Schon wieder!) fehlt mir die Grammatik und einige Wörter fallen mir nicht ein. Das Schlimmste für mich ist mein Akzent. Jeder Affe mit Ohren hört ihn und er wird nicht besser, da ich die einzige bin, die kein Ohr für so was hat. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass ich selbst nach meinen drei Jahren noch immer den gleichen heftigen deutschen Akzent haben werde, hoffen wir mal, dass die Typen ihn süß finden. :-)

Alles in allem bin ich froh, diesen Schritt gewagt zu haben, auch wenn ich schon häufig gestolpert bin und bestimmt noch viele Male stolpern werde. Eine Woche vor dem Start des neuen Schuljahres und dem Start eines rechnerischen 2. Jahres in Neuseeland hebe ich mein (alkoholfreies) Glas auf ein neues Jahr in diesem kleinen Land am Ende der Welt.

Auf ein Neues! :-)

Eine Sache möchte ich "allerdings" noch hinzufügen: Das Motto unter dem ich mein Erlebnis hier begonnen habe und ich am ersten Strand in den Sand geschrieben habe, lautet: Live your Dream. Bis jetzt stehe ich zu dieser Aussage... :)

Dorothee
(Anmerkung: Dorothee bleibt 3 Jahre und wir dort ihren Schulabschluss machen)

 
Kanusport-Training - St. Paul´s Grammar School Penrith, Dezember 2012 – April 2013
 

Hallo Frau Steinmetz,

Australien war die beste Zeit meines Lebens. Ich hatte noch nie so viel Spaß im Leben und habe mich noch nie so gut gefühlt. Deshalb hatte ich wahrscheinlich auch nichts von mir hören lassen :) Ich würde auf der Stelle wieder zurück. Meine Gastfamilie war die beste Familie die man sich nur vorstellen konnte, ein absoluter Joker sozusagen.

Die Schule war auch sehr interessant. Ich konnte dort Schule und Kanu-Training perfekt unter ein Dach bringen, so wie ich es mir nie hatte vorstellen können. Ich bin immer morgens vor Schulbeginn trainieren, dann um 10:00 in die Schule und nachmittags, gegen 16:00 wieder in den Kanal oder in die Krafthalle. In der Schule habe ich viele tolle und nette Teenager kennengelernt, mit denen ich auch noch heute in Kontakt bin. Meine Klasse war voller netter Mädchen ;) und natürlich auch Jungs, wir hatten sehr viel Spaß. Außerdem ist die Schule bei weitem nicht so strikt wie bei uns in Südtirol, aber dennoch ist Australien im Bildungsniveau ganz oben. Ich bin vom australischen System einfach nur überwältigt. Lehrer sind eigentlich eine Art "like mates" zu uns Schülern und versuchen uns so gut es geht nicht unter Druck zu setzen.

Deshalb, so war es auch bei meiner Familie, haben die Australier eine ganz andere Einstellung als Europäer, "take it easy and relax". Das soll jetzt nicht heißen dass Aussies nur chillen oder so, nein, sie versuchen das Beste und Schönste aus ihrem Leben zu machen, denn man lebt nur einmal.
Sie arbeiten hart und viel, aber abends gehen sie dann trotzdem immer feiern und trinken am liebsten einen Scotch. Ich konnte bei meiner Gastfamilie so richtig ins Aussie live eintreten und habe mir nun angewohnt auch so zu leben, halt eben ohne Dauerstress und Druck.
Und für mich sind die Kinder der Gastfamilie nun wie Geschwister und ich werde sie immer wieder besuchen.

Lg Markus

 
Pittwater House Schools – Sydney, Juli 2013 – Juni 2014
 

Hallo Frau Steinmetz,

Mir geht es sehr gut. Ich kann mich wirklich über nichts beklagen! Wie meine Mutter ihnen bereits erzählt hat ist meine Gastfamilie umgezogen und wir wohnen jetzt in North Narrabeen, nur eine Querstrasse entfernt vom Strand was mir viele Möglichkeiten gibt mein Surfing zu verbessern.

Zuhause in der Gastfamilie gefällt es mir sehr gut und wir hatten auch noch gar keine einzige Meinungsverschiedenheit. Wenn immer ich irgendwelche Fragen über etwas habe oder sonst Hilfe benötige wird mir immer geholfen. Auch der Vater des Sohnes meiner Gastfamilie, der nicht hier wohnt sondern in Mona Vale lädt mich öfters zu sich ein und wie gehen dann surfen zusammen, oder einfach an den Strand mit seinem Sohn Jordon (6 Jahre alt). Er versteht mich richtig gut und ist überhaupt total nett und nimmt mich auch manchmal mit in sein kleines Ferienhaus "Up the coast" in Sandbar. Ich persönlich finde das total nett, da er ja gar nicht verpflichtet ist irgendetwas mit mir zu machen.

In der Schule (Pittwater House School) geht es mir auch sehr gut und finde es erstaunlich leicht. Der Aufwand, den ich für die Schule betreiben muss, ist bei weitem kleiner und die einzelnen Fächer sind auch sehr leicht, sogar Englisch. Freunde gefunden habe ich auch relativ schnell und diese wohnen glücklicherweise auch alle in der Nähe. Lustig ist, dass einer meiner Freunde in das alte Haus meiner Gastfamilie gezogen ist, dass ganz in der Nähe ist und deshalb verbringe ich dort viel Zeit.

Die Umgebung ist auch wirklich traumhaft, und erst die Temperaturen! Es gab noch keinen einzigen Tag seit ich hier in Sydney bin (kein Witz), an dem ich nicht Shorts tragen konnte. Jeder Tag fühlt sich einfach an wie Ferien und es gibt so viele Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen.

Ich genieße es hier wirklich sehr und der einzige Grund weswegen ich wieder nach Zürich zurückkommen sollte ist wahrscheinlich der Schnee in den Bergen, den ich jetzt schon ein bisschen anfange zu vermissen :-)

Herzliche Grüße auch an ihren Mann und vielen Dank für alles!

Lukas (aus Zürich/Schweiz)

 
. . . – am liebsten nach Sydney!“
Pittwater House School Sydney, Januar – Dezember 2011
 
Für mich stand immer schon fest, dass ich für ein Jahr ins Ausland will, Erfahrungen sammeln, Menschen kennenlernen, einer anderen Kultur begegnen. Auch kam für mich nie ein anderer Kontinent als Australien in Frage. Ich weiß nicht warum, aber mein Plan lautete: Ein Jahr nach Australien- am liebsten nach Sydney!
Meine Eltern haben mir diesen Traum gemeinsam mit education downunder dann realisiert. Anfangs hat man sich darüber unterhalten, wie es werden würde, was auf mich zukommt, hat ein Visum beantragt und Flüge gebucht. Ich habe mit Freunden und Verwandten darüber geredet und viele fragten, ob ich Angst hätte. Ich war völlig gelassen, bis ich eine Woche vor meinem Abflug realisierte, was es heißt für ein Jahr sein Leben hinter sich zu lassen und einer völlig neuen Kultur und einem neuen Leben entgegenzublicken.
Ich bin davon ausgegangen, dass ich alles unter Kontrolle habe und dachte ich wüsste, was auf mich zu kommt! Gott sei Dank kam es jedoch komplett anders!
Januar 2011 – Abflug Flughafen Düsseldorf . Meine Freunde überraschten mich mit einer großen Verabschiedung! Ich habe mich riesig gefreut, allerdings war ich irgendwie total verwirrt und nervös. Als ich dann einchecken wollte, wurde mir mitgeteilt, dass mein Visum abgelaufen war- SCHOCK! Die australische Botschaft hatte einen Fehler bei meinem Visaantrag gemacht. Ich hatte große Angst, dass ich nur drei Monate hätte bleiben können. Glücklicherweise hat mich education downunder sowohl in Sydney, als auch in Deutschland sofort unterstützt und das Problem gelöst! Das Jahr war gerettet!
Der Flug war sonderbar. Ich bin nicht wie gedacht nur über Dubai, sondern zusätzlich auch noch über Bangkok geflogen, war dann aber glücklich, dass ich morgens im warmen und sonnigen Sydney angekommen bin. Vor lauter Aufregung vergaß ich, wo ich den Fahrer des bestellten Fahrunternehmens treffen sollte. Ich dachte man hätte mich vergessen!
Ich hätte mein Glück vorher ahnen können- Anna allein in Sydney! – Nach einigen Telefonaten war aber auch dieses Unglück überwunden und ich befand mich schnell an den Northern Beaches.
Meine Gastfamilie wohnte in Dee Why, einem Vorort von Sydney an den Northern Beaches. Die Familie hatte sich auf dem Steckbrief ziemlich toll angehört, wohnte nah an der Schule und nah zum Strand. Leider musste ich jedoch feststellen, dass es nicht wirklich harmonierte zwischen uns. Wir hatten einfach unterschiedliche Vorstellung von meinem Auslandsaufenthalt! Sie hatten zudem noch zwei andere Austauschschülerinnen, zwei asiatische Mädchen, die angeblich schon einige Monate dort wohnten und es gab andere ungewohnte Umstände, die sowohl meiner Austauschorganisation als auch der Schule, die die Familien vermittelt, nicht bekannt waren.
Bevor ich nach Australien kam, war mir klar, dass ich schnell herausfinden würde, ob ich mich wohlfühle in der Familie oder nicht, deswegen entschied ich mich ungewöhnlich schnell zu einem Familienwechsel. Leute, denen ich davon erzählte hatten Mitleid und dachten, dass diese Erfahrung meinem Aufenthalt hier in Sydney schaden würde. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich die Erfahrung machen durfte. Es ist unangenehm jemanden durch die Blume zu sagen, dass man sich unwohl fühlt und mit dieser Familie nicht zusammen wohnen möchte. Das ist aber genau eine der Erfahrungen, die man machen und schätzen sollte, denn ein Auslandsjahr bedeutet nicht nur Spaß, sondern auch Lernen.
Meine neue Gastfamilie ist unbeschreiblich toll! Ich hätte es mir nicht besser erträumen können, um ehrlich zu sein. Es hat sofort gepasst und mein Gastbruder erwähnt regelmäßig wie perfekt ich in die Familie passe. Meine Gastgeschwister sind total lieb und erfüllen jedes australische Klischee! Der eine ist von Beruf Surfer, der andere Musiker. Sie nehmen mich überall mit hin und ermöglichen mir Australien mit „Aussie-Augen“ zu sehen. Meine Gasteltern sind sehr bemüht und kümmern sich gut um mich! Sie sagen immer „Anna is our baby, finally a smart one!“ Sie machen keinen Unterschied zwischen mir und den anderen Kindern und lassen mich am Familienleben komplett teilhaben.
Anfangs war es ungewohnt für mich in einer Familie mit älteren Geschwistern zu leben, da ist selbst nur jüngere Geschwister habe. Da meine Gasteltern in der zweiten Etage wohnen, könnte man manchmal fast ein WG-Gefühl bekommen, wenn man bei uns unten ist. Es ist immer viel los, jeder hat Freunde da, es wir gekocht, es gibt Diskussionen über nicht abgespültes Geschirr und die nicht saubere Küche.
Heute hat sich alles eingespielt. Nach wie vor gibt es Diskussionen und manchmal schlechte Laune, aber generell funktioniert es total gut. Ich muss mich selbst viel zurücknehmen in einigen Situationen. Dies ist nicht unbedingt negativ, aber anfangs fiel es mir nicht leicht. Es ist einfach anders als zuhause, wo man davon ausgeht, dass die Eltern sich schon drum kümmern bzw. es verstehen werden.
Eine andere positive Erfahrung die ich hier in Australien mache ist, dass ich sehr viel über mich selbst lerne. Wer hat schon die Chance auf sein „eigentliches Leben“ zu schauen und es zu reflektieren, während man in eine komplett andere Rolle in einem unbekannten Land schlüpft? Ich genieße manchmal die Einsamkeit, am Strand zu liegen, Musik zu hören und einfach nachzudenken, über Dinge die zu Hause passieren und was mir nicht gefällt, wie ich es ändern kann. Ich glaube, dass ich mich durchaus verändere. Viele meiner Ansichten haben sich verändert und ich bin etwas nervös nach Hause zu kommen, schließlich weiß man nicht wer auf einen wartet und wie Leute auf meine neuen Erfahrungen reagieren werden. Man lernt seine Familie und Freunde definitiv schätzen, wenn man hier ist. Allerdings wird einem auch klar gemacht, auf wen man in Zukunft verzichten kann.
Die Entscheidung nach Australien zu gehen, war die beste Entscheidung, die ich machen konnte und ich bin überglücklich heute hier zu sein. Die „Aussie-Gelassenheit“ tut mir unglaublich gut!! Ich hoffe, dass mir in meinem weiteren halben Jahr noch viele tolle Menschen begegnen und ich weiterhin so positive Erfahrungen machen darf.
Ein Auslandsjahr hilft einem definitiv sich selbst zu finden und an Herausforderungen zu wachsen! Wenn man danach sucht, sollte man sich die Möglichkeit nicht entgehenlassen.

Anna aus Münster
 
Australia Mate!
German International School Sydney, Juli 2010 – Mai 2012
 
Nun bin ich schon seit 1 Jahr Austauschschüler in Australien/Sydney und immer noch bin ich fasziniert von dem Land und von der Freundlichkeit der Australier. Das Einleben in Australien und an der German International School Sydney (GISS) ist mir persönlich sehr leicht gefallen, da die Menschen hier sehr hilfsbereit und nett sind, außerdem habe ich sehr schnell viele neue Leute durch Tennis und Surfen usw. kennengelernt.
Ich selbst bin nach Australien gekommen für ein Austauschjahr mit der Option noch ein weiteres Jahr anzuschließen und meinen internationalen Abschluss (International Baccalaureate Diploma) an der GISS zu beenden.
Das IB Diploma fordert natürlich sehr viel Engagement und Motivation. Die Klassen sind sehr klein, das Lernklima und die Lehrer super. Da sich sehr wenige Schüler in den Kursen befinden, wird sich sehr gut um die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers gekümmert. Die eine oder andere Freistunde wird dann auch mal effektiv für einen Kaffee oder einen kurzen Snack bei den Shops in der Nähe genutzt. Nach ca. einem halben Jahr auf der Schule habe ich mich entschieden, das zweite Jahr anzuschließen, da es schultechnisch wirklich gut lief und ein bilingualer Abschluss natürlich auf dem späteren Weg viele Türen öffnet.
Im Vergleich zu Deutschland, fordert und fördert die Schule viel Eigeninitiative, das Verhältnis von Lehrer zu Schüler ist viel enger, die Zusammenarbeit ist sehr freundschaftlich.
Was natürlich unvergleichbar zu Deutschland ist, ist wenn man an einem schönen Tag nach der Schule an den Strand fährt, dort surfen geht, ein bisschen im Wasser schwimmt oder einfach nur mit seinen Freunden im Sand unter der Sonne entspannt.
Um auf den Aspekt der Gastfamilie einzugehen, lässt sich sagen, dass es am Anfang natürlich eine Umstellung ist, in einer fremden Familie zu leben. Jedoch lebt man sich wirklich sehr schnell ein, die Familie und man selbst passt sich den Eigenheiten des anderen an!
Wer sportlich sehr aktiv ist, wird in Australien kein Problem haben und schnell einen neuen Verein für seinen Sport finden. Natürlich gibt es aber auch Schwankungen im Niveau der einzelnen Clubs, es lohnt sich vorher abzuklären, welcher Verein am besten auf die persönlichen Anforderungen abgestimmt ist.
Das Angebot an sportlichen Aktivitäten ist sehr hoch. Wer Leistungssport betreibt, sollte vorher mit der Gastfamilie klären, wie man am einfachsten zu den Wettkämpfen kommt. Man sollte keine Scheu zeigen auch mal einen neuen Sport auszuprobieren. Ich selbst habe mich gleich für das Surfen begeistern lassen, was in Australien natürlich der Sport schlechthin ist ( vor allem wenn man in einer Gastfamilie nah am Strand wohnt ).
Sydney, die Stadt selbst, ist auch nicht weit entfernt und jeden Besuch wert. Das Opera House, die Harbour Bridge, der Sydney Tower, der Wildlife Park und vieles mehr macht mir persönlich jedes Mal aufs neue Spaß.
Ein Auslandsjahr bringt natürlich sehr viele wundervolle und aufregende Erfahrungen mit sich. Von Zeit zu Zeit muss man natürlich auch mal schwierige Umstände meistern, ich finde jedoch, dass man genau aus diesen Erfahrungen eine Menge lernt und mitnimmt!
Um das Leben in Australien wirklich zu verstehen, ein wirkliches Gefühl von dem Lifestyle, den dieses Land verkörpert zu bekommen, muss man hier gelebt haben und ich empfehle, ein Leben als Austauschschüler in Australien/Sydney wirklich jedem, der offen für Neues ist, neue Leute und ein neues aufregendes Land kennen lernen möchte.
Vielleicht sieht man sich ja bald am Strand beim Surfen!

Maximilian aus Fulda
 
Moritz aus München / Dezember 2009
 
Ein halbes Jahr Weg von zu Hause- neue Leute kennenlernen, neue Erfahrungen machen...
Wohin? England - zu kalt und zu langweilig?
USA - Burger essen und Kaugummi Englisch?

AUSTRALIEN! SYDNEY! Ein halbes Jahr im Paradies:
Strand vor der Tür, Surfen vor der Schule. Papageien als Wecker.
Familie ein Traum - Gastgeschwister gleichaltrig, ein Haus wie im Märchen,
20 Minuten mit dem Bus bis in City: Shopping vom Feinsten, “Big-City-Life” vor der Haustür.
Viel Neues, Ungewohntes, am Anfang skeptisch-im Nachhinein daraus gelernt.
Zeit genießen, das Beste draus machen!
Selbstständiger geworden, Englisch im Schlaf, wertvolle Erfahrungen.
Heimweh nach Sydney und Familie!!

 
 
Pauline aus Dortmund / November 2010

Ich fand es richtig gut. Es war eine gute Erfahrung mal so ganz alleine weit weg von Zuhause.
Ich hab hier alle schnell und gut kennengelernt und wurde gut aufgenommen. Auch von meiner Gastfamilie die von Anfang an viel mit mir unternommen hat und supernett war. Ich bin in dem halben Jahr Teil der Familie geworden. Ich war letztes Wochenende mit meiner Gastmutter und -schwester im Opernhaus, was total viel Spaß gemacht hat (im Anhang meine Gastschwester und ich, wir wurden immer für Schwestern gehalten.)

Die Schule (German International School Sydney)war einmal etwas ganz anderes zu Deutschland. Mit 17 Leuten in einer Klasse und nur 300 an der Schule herrschte eine ganz andere Stimmung, weil jeder jeden kennt, eher sowas familiäres. Was positiv und negativ ist, aber meist war es doch sehr schön, vor allem, weil mit mir noch 5 andere Austauschschüler gekommen sind und man sich nicht alleine gefühlt hat. Alle wurden gut aufgenommen und ich hab hier gute Freunde gefunden, mit denen ich Kontakt halten möchte und auch in Deutschland nochmal was machen werde.
Ich hab durchs Volleyball (da ist noch ein Bild von Lydia und mir im Anhang) und Leichtathletik auch noch Australier kennen gelernt, was ganz gut für mein Englisch war, weil ich in der Schule natürlich hauptsächlich deutsch gesprochen hab.
Sydney ist eine riesen Stadt und egal wo man war, es gab immer etwas was ich noch nicht gesehen hatte. Deswegen hatte ich am Anfang oft Schwierigkeiten mit den Bussen und hab mich oft verfahren, dafür wusste ich dann das nächste Mal besser Bescheid. Ich hab in der Zeit hier glaub ich viel dazu gelernt und mich positiv verändert, selbstständiger bin ich natürlich auch geworden. Es war ein super Erlebnis und hat viel Spaß gemacht. Ich war oft nach der Schule und am Wochenende surfen und am Strand und hab all diese Dinge gemacht von denen ich in Deutschland nur geträumt hab. Es war mein großer Traum hier nach Australien zu kommen und es hat sich wirklich gelohnt.
Ich hab viele neue Leute kennen gelernt und hoffe auch Kontakt zu halten. Australien ist so ein schönes Land und ich möchte unbedingt nach dem Abi nochmal zurückkommen.
Ich kann gar nicht wirklich sagen was mir am besten gefallen hat, es war so vieles Schönes dabei, von Beachvolleyball und Surfen über Campen am Strand mit meiner Gastfamilie bis zu riesigen Shopping Malls in der Stadt.
Ich hatte eine super Zeit hier und hab ganz viele nette Leute kennen gelernt. Ich freue mich jetzt auch schon riesig auf zuhause, aber ein klein wenig Sehnsucht nach Australien hab ich jetzt schon.

Liebe Grüße
Pauline aus Dortmund


Nico aus Ober-Ramstadt / November 2010

Hallo, ich heiße Nicolas (Nico) und bin schon seit drei sogar fast schon vier Monaten hier in Australien.
Zu aller erst Australien ist ein echt cooles Land also ich wusste ja vorher gar nix über Australien und seine Einwohner. Nach drei oder vier Monaten hat man eine ganze Menge zu erzählen. Ich gehe auf die Deutsche Schule in Sydney, eine riesige supertolle Stadt. Naja der einzige Nachteil sind die Busverbindungen. Aber das alles kommt auch nur darauf an wo man hier wohnt. Ich zum Beispiel wohne in Davidson das ist ziemlich weit von der Stadt weg aber es ist ganz okay hier. Die Schule ist in Terry Hills und das ist noch weiter weg von der Stadt. Opossums, Kakadus und Redback Spiders sind hier ziemlich viele. Ich persönlich habe ja echt Angst vor Spinnen aber wenn man hier lebt gewöhnt man sich daran und wenn man ihnen nichts tut tuen sie dir auch nix also “no worries”. Woran erkennt man einen Australier? Meiner Meinung nach hat der typische Australier keine Schuhe an, blonde Haare und ein Surfboard unterm Arm. Hier gibt es ziemlich viele verschiedene Strände. Das heißt egal wo man wohnt kann man relativ “schnell” an einen Strand gehen. (Australisches schnell = 30min-1h 30min). Es ist hier echt warm aber es kann auch so stark regnen das die Schule jetzt zum 2ten mal überschwemmt wurde. Australier sind sehr, sehr hilfsbereit, also keine Angst haben sie irgendetwas zu fragen, man bekommt immer eine freundliche Antwort. Die Schule geht jeden Tag von 8:45 Uhr bis 3:15 Uhr das ist echt eine Umstellung für mich gewesen. Freunde treffen in der Woche eher Fehlanzeige, aber dafür kann man sich ja am Wochenende treffen, es gibt ja noch den “supertollen” Bus. Mein Leben in der Gastfamilie ist echt toll, sie sind hier alle sehr nett und man kann mit ihnen über alles reden. Außerdem hat man auch viel Spaß mit seiner Gastfamilie (BBQ etc.). Heimweh auch Fehlanzeige, die Zeit hier ist viel zu toll, um an Zuhause zu denken. Man gewöhnt sich so schnell an das Leben hier, dass hätte ich vorher auch nicht gedacht. Die Schule ist echt toll sieht echt voll “tight” aus und die Lehrer sind auch meist echt nett. Ich persönlich bin hier viel besser in der Schule geworden. Man strengt sich mehr an mit nur 15 Schülern in der Klasse und außerdem wird auf jeden geachtet. Also im Großem und Ganzem ist es ziemlich cool hier.


Lydia aus Alsfeld / November 2010

Seit Ende Juli wohne ich in Lanecove West NSW Sydney und es kommt mir so vor als wären erst ein paar Wochen vergangen.
Die Zeit ging so schnell vorbei und leider geht mein Aufenthalt hier auch schon dem Ende zu.
Aber ich habe schon viel erlebt. In den Ferien war ich mit meiner Gastfamilie im Outback fuer 2 Wochen im Campervan unterwegs und habe so viele Fliegen wie noch nie zuvor in meinem Leben gesehen. Außerdem habe ich aber auch den Uluru, die Olgas und das “Nichts“ gesehen. Ein sehr beeindruckender Urlaub, den ich nicht so schnell vergessen werde.
Mein Alltag hier verläuft nach der Schule immer ein bisschen anders. Wenn ich von der Schule komme gehe ich manchmal gleich nach Hause, mal ins Village von Lanecove oder auch ins Shoppingcentre (was jetzt langsam auch kein Problem mehr ist, da ich das Bussystem in Australien langsam drauf habe, aber ich finde es nicht wirklich gut organisiert).
Die Schule (German International School Sydney)) ist sehr klein aber fein (was zum Vorteil o. auch Nachteil hat, dass der Gossip sich immer ziemlich schnell verbreitet). Am Anfang war es sehr ungewohnt mit nur 5 Schülern Unterricht zu haben aber nach einer Zeit gewöhnt man sich daran & passt automatisch besser auf. Auf der GISS habe ich ein ganz anderes Schulsystem kennengelernt, das IB konzentriert sich auf sehr andere Schwerpunkte des Lernenes und der Benotung. Meiner Meinung nach lernt man selbstständiger zu lernen.
Die Lehrer im IB sind auch sehr nett und fürsorglich.
Mittlerweile kommt jetzt auch der Sommer (ENDLICH!). Ich hatte leider etwas Pech mit dem Wetter. Dieser Winter soll einer der kältesten gewesen sein und wollte gar nicht mehr aufhören ... Aber so langsam kann man jedes Wochenende in den Pool springen oder auch an den Beach gehen. Meine Lieblings- Beach ist in Manly (was leider ein bisschen weit von mir entfernt ist). Dort habe ich mich auch jeden Samstag zu Volleyball angemeldet, was total Spass macht.
Freunde findet man auch sehr schnell auf der Schule und die Schüler nehmen einen total gut auf, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass das “Kommen & Gehen“ auf dieser Schule das normalste der Welt ist. Die meisten Kinder reisen auf Grund der Arbeit ihrer Eltern schon seit sie denken können um die Welt und wohnen mal da und mal da.
Zum Shoppen ist Sydney auch wirklich super aber leider auch sehr teuer! Es gibt zwar genügend Auswahl an allem aber halt teure Auswahl.
In Grossen und Ganzen habe ich meine Zeit hier sehr genossen und werde auf jeden Fall nochmal nach Australien zurückkommen da es wirklich ein tolles Land/ toller Kontinet ist und ich auch noch andere Städte erkunden will.


Laura aus Neckargemünd / November 2010

Meine ersten Eindrücke vom neuen Land:
Ich konnte es kaum noch erwarten bis der Tag meiner Abreise endlich gekommen war. Ich freute mich schon seit Monaten auf mein Auslandsjahr in Neuseeland.
Dann kam noch der Moment der Verabschiedung von Freunden von Familie. Doch als ich das überstanden hatte, bin ich mit einem guten Gewissen in das Flugzeug gestiegen.
Die ersten Tage im neuen Land waren für mich sehr ungewohnt. Da ich im Juli in Neuseeland ankam, war es dort "tiefster Winter". Ich hatte sehr mit der krassen Temperaturumstellung zu kämpfen. Schließlich kam ich vom 30 Grad heißen Deutschland ins 8 Grad kalte Neuseeland.
Die Zeitverschiebung machte mir jedoch nicht allzu große Schwierigkeiten.
In den ersten Tagen versuchte ich erst mal in meiner neuen Umgebung Fuß zu fassen.
Da in der Nachbarschaft auch ein deutsches Mädchen sein Auslandsjahr verbrachte, war das alles kein Problem. Wir gingen gemeinsam in die Geschäfte und schauten uns in der Gegend um.
Bald stand der erste Schultag an der Westlake Girls High School bevor, vor dem ich sehr viel Angst hatte. Aber das deutsche Mädchen und ich gingen auf dieselbe Schule.
Alle waren dort sehr nett zu uns. Es gibt extra ein Büro, mit Leuten, die nur für die "International Students" zuständig sind. Immer wenn wir Hilfe brauchten oder Fragen hatten, waren wir dort herzlichst willkommen.
Nach einer Schulwoche, wurde mein Leben in Neuseeland zum Alltag.
Mit der englischen Sprache lief es von Tag zu Tag besser und man merkte auch, wie sich langsam die ersten Freundschaften aufbauten.
Jetzt bin ich schon seit 5 Monaten hier und die Zeit verging viel zu schnell. Das erste Schulhalbjahr ist wie im Fluge vergangen. Umso mehr freue ich mich, noch ein weiteres halbes Jahr hier in Neuseeland verbringen zu dürfen.
Ich habe gelernt, mich mit Problemen auseinander zu setzen und diese auch selbst zu lösen. Meist auch ohne Rücksprache mit den Eltern.
Durch ein Auslandsjahr wird man viel selbstständiger und offener anderen Kulturen gegenüber.
Das Leben und auch die Schule sind hier komplett anders, als man es in Deutschland gewohnt ist. Es ist eine tolle Erfahrung, vor allem weil man auch das heimische Zuhause und das Zusammenleben mit den Eltern in Deutschland umso mehr zu schätzen weiß.


Chantal aus Meckenheim / November 2010

Als ich am 6. Oktober in Australien ankam, war ich begeistert. Meine Familie war tierisch nett und das Haus super schön. Aus meinem Zimmerfenster konnte ich den Busch sehen, das Meer war auch in Sichtweite und an den Straßenrändern saßen Papageien, wie ich sie nur aus dem Zoo kenne.
Vor meinem ersten Schultag an der Pittwater House School hatte ich etwas Angst, die sich aber schnell legte, da ich herzlich aufgenommen wurde und meine Mitschüler sehr interessiert an mir waren. Mittlerweile habe ich viele gute Freunde gefunden und nie Langeweile.
Ich war bisher im Zoo, an vielen verschiedenen Stränden, habe mir das Opernhaus und die Harbour Bridge angeschaut und einige Shoppingnachmittage fanden natürlich auch schon statt. Vom Zoo bin ich immer noch begeistert. Koala Bären und Kängurus, die man streicheln und füttern darf, sieht man schließlich nicht all zu oft.
Ich habe in meinen letzten Wochen noch einiges vor und hoffe, dass das Wetter auch meine Surfpläne unterstützen wird. Das sieht mit 30 Grad aber ganz gut aus .


Robin aus Fulda / December 2010

Wir kamen am 09.07.2009 nach Neuseeland. Seit diesem Zeitpunkt verbrachten wir die Zeit in einer nationalen Kiwi Gastfamilie. Unsere ersten Eindrücke waren sehr positiv, jedoch mit der Zeit hat sich herausgestellt das wir mit der Familie nicht klarkamen und wir die Familie somit Ende Oktober verließen.
Die Schule Westlake Boys High School hat mich jeden Tag aufs Neue begeistert! Diese Menge an Fächern und Sportangeboten die ein Schüler zur Auswahl hat ist überragend. Ich belegte seit dem ich hier bin die Fächer Accounting, Mathe, English, Physik, German, Business Studies und Chinesisch. Aktivitäten wie der „House-Sports Day“ und die „House Haka Competition“ waren beeindruckende Erlebnisse an denen wir teilnahmen und sehr genossen. In allen dieser Aktivitäten kämpfen alle Häuser des Haussystems von Westlake gegeneinander an.
Seit 2010 leben wir mit einer indischen Gastfamilie zusammen. Diese Familie gibt uns wenigstens sichere und geregelte Mahlzeiten am Tag, verglichen mit der alten Gastfamilie die das noch nicht mal das schaffte. Unsere alte Gastfamilie nahm uns mal mit nach Hawkes Bay, das war einmal ganz schön, doch war eher eine Seltenheit. Ich kann sagen, dass ganz ehrlich beide Gastfamilien komplett versagt haben die Homestay-Schüler in Neuseeland „mal“ rumzuführen. Da wir von unserer Familie hier in Neuseeland fast gar nichts geboten bekommen haben, haben wir uns entschlossen dieses Jahr an dem YMCA Leadership Programm teilzunehmen.
Dort machten wir Freunde und lernten Gruppen zu führen. Der Kurs hat uns so inspiriert das wir uns entschieden auch Level 2 zu machen.
Unsere schulischen Leistungen haben sich nie verschlechtert sondern nur verbessert und darauf bin ich stolz , weil wir durch so viele Probleme gegangen sind bei denen uns niemand beistand und wir alles selbst regeln mussten und trotzdem immer noch die Schule am Laufen hielten. Dieses Jahr haben wir sogar in dem Fach Deutsch eine Auszeichnung bekommen mit einem $40 Gutschein pro Person, da wir im Fach Deutsch die besten Studenten von Westlake Boys waren.
Das hat mich sehr motiviert und im nächsten Jahr möchte ich auch mit Chinesisch und Accounting auf der Tribüne stehen.
Wir haben viel erlebt und gelernt, doch ich bin am meisten stolz darauf, erfolgreich zu sein und zu beweisen, dass ich alles erreichen kann!

Philip aus Fulda/ December 2010

Mein Name ist Philip, ich bin 17 Jahre alt und besuche seit 1 ½ Jahren die Westlake Boys High School in Neuseeland mit meinem Bruder Robin. Am Anfang meiner Zeit in Neuseeland war ich etwas stutzig wie ich mich einleben werde und ob es sehr hart sein wird Freunde und soziale Kontakte zu finden. Glücklicherweise hatten wir schnell einige Kontakte über die Kinder unserer Gastfamilie und dessen Freunde. Ich musste leider auch sehr früh die harten Seiten von einer kompletten Umgebung feststellen, z.B. wurde mir in meinem 2.Monat in Neuseeland mein Geldbeutel gestohlen, da ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Bankaccount hatte, verlor ich NZ$700.
Außerdem mussten Robin und ich bald feststellen dass unsere Gasteltern Alkoholprobleme hatten, was dazu führte das wir diese nach 4 Monaten wechselten. Wir fühlen um einiges sicherer in unserer neuen Gastfamilie. Ein Mangel den wir bei beiden Gastfamilien feststellen mussten, war der Hauptsinn einer Gastfamilie, und zwar den Gastschüler in Neuseeland herum zu führen und vertraut mit dem neuen Land zu machen. Unsere 1.Gastfamilie machte nur einen einzigen Trip mit uns nach Hawkes Bay, was im Osten Neuseelands liegt. Wir wohnen jetzt bereits 1 Jahr in unserer neuen Gastfamilie und sind noch nie irgendwo mit ihnen hingereist, natürlich haben wir aber viele interessante Reisen auf eigene Faust unternommen und mit einer deutschen Familie die wir hier in Neuseeland kennengelernt haben.
Wir haben mittlerweile sehr viele Freunde an unserer Schule und treffen uns auch sehr oft mit ihnen und unternehmen Dinge mit ihnen. Unter anderem starteten Robin und ich einen Leadership Kurs, außerhalb der Schule und haben somit ebenfalls viele neue Freunde und Kontakte geknüpft, außerhalb unserer Schule. Wir haben mittlerweile eine sehr weite Spanne von den verschiedensten Ländern und Kulturen, mit den verschiedensten Sitten und Angewohnheiten. Ich persönlich habe immer das Gefühl das ich sehr viel von meinen Freunden für mein Leben lerne aber ebenfalls ihnen Dinge mitgebe, die sie sehr nutzvoll finden.
Eine weitere sehr interessante Sache die ich erfahren habe ist das ich, seitdem ich in Westlake Boys bin meine Schulnoten sich sogar verbessert haben, verglichen mit meinen deutschen Schulnoten, was ich ehrlich gesagt anfangs nie geglaubt habe. Was mir sehr an unserer neuen Schule gefällt ist die Einstellung der Lehrer, die immer sehr offen und hilfsbereit sind. Viele Lehrer sind immer offen und bereit ihre eigene Freizeit nach der Schule und sogar in den Ferien zu investieren um Schülern zu helfen und Nachhilfeklassen zu unterrichten

 
 
 
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